Die Metro in Rom – die U-Bahn der italienischen Hauptstadt – bringt Sie zum Kolosseum, zur Spanischen Treppe, in den Vatikanbereich und zu den Bahnhöfen Termini und Tiburtina.
Für längere Wege ist sie besonders praktisch: Sie umgehen den Straßenverkehr und erkunden das jeweilige Viertel anschließend zu Fuß. Rund um Pantheon, Piazza Navona und Campo de’ Fiori kommen Sie dagegen oft zu Fuß einfacher weiter – dort liegen viele Sehenswürdigkeiten nah beieinander, aber keine Metrostation unmittelbar daneben.
Das Netz ist überschaubar. Für eine Fahrt brauchen Sie vor allem die passende Station und die richtige Richtung. Nur bei der blauen Linie müssen Sie genauer hinsehen: B und B1 fahren zunächst gemeinsam und verzweigen sich bei Bologna.
Hier finden Sie die Linien, den Metroplan und praktische Hilfe für Ihre Fahrt – vom Eingang über den Umstieg bis zum Ausgang. Ticketwahl, Preise und Kauf erklären wir ausführlich im Guide zu den ➤ ÖPNV-Tickets in Rom.
Das aktuelle Metro-Netz auf einen Blick
Die römische Metro hat drei Linien: A, B mit dem Zweig B1 und C. Auf dem Plan und in den Stationen erkennen Sie sie an Buchstaben und Farben. Die Richtung steht auf den Schildern als Name der Endstation.
| Linie | Farbe | Strecke | Wichtige Umstiege |
|---|---|---|---|
| A | Orange | Battistini ↔ Anagnina | Termini zur B/B1; San Giovanni zur C |
| B | Blau | Laurentina ↔ Rebibbia | Termini zur A; Colosseo zur C; Bologna zum Jonio-Zweig |
| B1 | Blau | Laurentina ↔ Jonio | Termini zur A; Colosseo zur C; Bologna zum Rebibbia-Zweig |
| C | Grün | Colosseo/Fori Imperiali ↔ Monte Compatri–Pantano | Colosseo zur B/B1; San Giovanni zur A |

Hinweis zur Darstellung: Die Grafik zeigt bewusst nur Endstationen, Umsteigepunkte und die Verzweigung der Linien B und B1. Alle Stationen und weitere Bahnverbindungen finden Sie in der offiziellen Metro- und Bahnkarte von ATAC. Eine übersichtliche Stationsfolge der Linien A, B/B1 und C bietet der Linienplan von ATAC.
Linie A: Verbindung durch den touristischen Stadtraum
Die Linie A (orange) ist für Rom-Besucher besonders praktisch: Sie verbindet einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten und zentrale Stadtviertel miteinander.
Von Battistini im Westen bis Anagnina im Südosten führt sie über wichtige Stationen wie:
- Spagna – direkt an der Spanischen Treppe.
- Barberini – für den Trevi-Brunnen, mit anschließendem Fußweg.
- Ottaviano – für den Vatikanbereich und den Petersdom.
- Flaminio – für die Piazza del Popolo.
- Termini – Hauptbahnhof und Umstieg zur Linie B/B1.
Von Termini nach Ottaviano fahren Sie ohne Umstieg Richtung Battistini. Zurück nach Termini nehmen Sie die Richtung Anagnina.
Von Ottaviano gehen Sie zum Petersplatz über die Via Ottaviano und die Piazza Risorgimento. Zu den Vatikanischen Museen führt der Fußweg zum Museumseingang an der Viale Vaticano.
Viele Züge haben Klimaanlage und offene Wagenübergänge. In Stoßzeiten kann es allerdings eng werden, besonders auf den zentralen Abschnitten.
Tipp: An der Station San Giovanni können Sie zur Linie C umsteigen – etwa für einen Abstecher nach Pigneto mit seinen Cafés und seiner Street-Art.
- Eröffnet: 1980.
- Gesamtlänge: ca. 18 km.
- Anzahl der Stationen: 27.
- Fahrzeit von Endstation zu Endstation: rund 40 Minuten.
- Umsteigestationen innerhalb der Metro: Termini zur B/B1; San Giovanni zur C.
- Takt: In der Hauptverkehrszeit häufig etwa drei Minuten; zu anderen Zeiten größere Abstände.
Linie B und B1: Stammstrecke und Verzweigung
Die Linie B (blau) ist die älteste U-Bahn-Linie Roms und verbindet den Nordosten der Stadt mit dem Süden.
Von Rebibbia bis Laurentina fährt sie über wichtige Stationen wie:
- Tiburtina – Anschluss an Regional- und Fernzüge.
- Colosseo – für das Kolosseum und das Forum Romanum; hier können Sie auch zur Linie C wechseln.
- Circo Massimo – für den Circus Maximus und einen anschließenden Spaziergang zum Aventin.
- Piramide – für die Cestius-Pyramide und den nahe gelegenen nichtkatholischen Friedhof, auf dem Keats und Shelley begraben sind. Außerdem Anschluss zur Metromare nach Ostia und zum Bahnhof Ostiense.
- Laurentina – südliche Endstation im Viertel EUR.
B und B1 fahren zwischen Laurentina und Bologna auf derselben Strecke.
Bei Bologna verzweigt sich die Linie:
- B Richtung Rebibbia fährt über Tiburtina und Ponte Mammolo.
- B1 Richtung Jonio fährt über Sant’Agnese–Annibaliano, Libia und Conca d’Oro.
Liegt Ihre Unterkunft bei Libia oder Conca d’Oro, wählen Sie einen Zug Richtung Jonio. Für Tiburtina brauchen Sie dagegen die Richtung Rebibbia. Achten Sie deshalb vor dem Einsteigen auf die angezeigte Endstation.
Tipp: Von Piramide gelangen Sie über den benachbarten Bahnhof Porta San Paolo mit der Metromare nach Ostia. So lässt sich die Metrofahrt mit einem Ausflug ans Meer verbinden.
- Eröffnet: 1955 (B), 2012 (B1).
- Streckenlänge: rund 18 km auf der B; das zusätzliche B1-Teilnetz ab Bologna ist rund 5 km lang.
- Anzahl der Stationen: 22 auf der B sowie vier zusätzliche Stationen auf dem B1-Zweig.
- Fahrzeit von Endstation zu Endstation: rund 40 Minuten zwischen Laurentina und Rebibbia beziehungsweise Jonio.
- Metro-Umstiege: Termini zur A; Colosseo zur C; Wechsel zwischen den nördlichen Zweigen bei Bologna.
- Anschluss nach Ostia: Piramide/Porta San Paolo zur Metromare.
- Takt: Je nach Tageszeit und Zweig unterschiedlich; auf dem gemeinsamen Abschnitt verkehren die Züge beider Zweige.
Linie C: Aktueller Abschnitt und Umsteigemöglichkeiten
Die Linie C (grün) verbindet die östlichen Stadtviertel mit dem Zentrum. Sie fährt von Monte Compatri–Pantano bis Colosseo/Fori Imperiali – direkt zum Kolosseum und mit Anschluss an die Linie B.
Die beiden Stationen Porta Metronia und Colosseo/Fori Imperiali sind seit dem 16. Dezember 2025 geöffnet.
Für Ihre Fahrt sind vor allem diese Haltestellen und Umstiege interessant:
- Pigneto – für das Viertel mit seinen Cafés, Bars und seiner Street-Art.
- San Giovanni – für die Lateranbasilika und den Umstieg zur Linie A.
- Porta Metronia – am Rand des Viertels San Giovanni, nahe den Aurelianischen Mauern.
- Colosseo/Fori Imperiali – für das Kolosseum und den Umstieg zur Linie B/B1.
Die Züge fahren vollautomatisch ohne Fahrer und sind mit Klimaanlage ausgestattet. Bahnsteigtüren trennen den Wartebereich von den Gleisen.
Tipp: Liegt Ihre Unterkunft in Centocelle oder Alessandrino nahe einer Station der C, erreichen Sie das Kolosseum ohne Umstieg. Für die Spanische Treppe oder den Vatikanbereich wechseln Sie in San Giovanni zur A Richtung Battistini.
Die Verlängerung zur Piazza Venezia und weiter nach Nordwesten ist im Bau. Für Ihre aktuelle Route bleibt Colosseo/Fori Imperiali die Endstation im Zentrum.
- Eröffnet: 2014; seit Dezember 2025 bis Colosseo/Fori Imperiali.
- Aktuelle Strecke: Monte Compatri–Pantano ↔ Colosseo/Fori Imperiali.
- Länge: rund 21 km.
- Anzahl der Stationen: 24.
- Fahrzeit von Endstation zu Endstation: rund 40 Minuten.
- Umsteigestationen: San Giovanni zur A; Colosseo/Fori Imperiali zur B/B1.
- Takt: Planmäßig etwa neun Minuten tagsüber.
- Besonderheiten: vollautomatischer Betrieb und Bahnsteigtüren.
Metroplan lesen: Station, Richtung und Umstieg wählen
Auf dem Metroplan finden Sie die Linien, die Reihenfolge der Stationen und die Umstiege. Für den Fußweg vom Hotel zur Station und weiter zum Ziel nutzen Sie eine Straßenkarte: Die Abstände auf dem Linienplan sind nicht maßstabsgetreu.
Suchen Sie zunächst die passende Einstiegs- und Zielstation. Liegen beide auf derselben Linie, brauchen Sie nur noch die richtige Fahrtrichtung. Bei unterschiedlichen Linien kommt die Umsteigestation hinzu.
Fahrtrichtung nach der Endstation bestimmen
Die Richtung wird mit dem Namen der Endstation angegeben. Auf italienischen Schildern bedeutet Direzione „Richtung“ und Capolinea „Endstation“.
So finden Sie den richtigen Bahnsteig:
- Suchen Sie Ihre Einstiegsstation und die Zielstation auf dem Plan.
- Verfolgen Sie die Linie von der Einstiegsstation zum Ziel.
- Lesen Sie die Endstation auf dieser Seite der Linie.
- Folgen Sie in der Station den Schildern mit diesem Namen.
Beispiel Termini → Colosseo:
- Sie fahren mit B/B1 Richtung Laurentina. Nach Cavour folgt Colosseo – zwei Stationen, ohne Umstieg.
- Zurück nach Termini können Sie in Colosseo sowohl einen Zug Richtung Rebibbia als auch Richtung Jonio nehmen. Beide fahren über Termini, bevor sich die Strecke bei Bologna verzweigt.
Umsteigestation und Fußweg zum Ziel prüfen
Zwischen den Metrolinien wechseln Sie in Termini, San Giovanni oder Colosseo/Fori Imperiali. Welcher Knoten passt, ergibt sich aus Ihrer Einstiegs- und Zielstation.
Beispiel Spagna → Pigneto:
- Nehmen Sie die A Richtung Anagnina bis San Giovanni.
- Wechseln Sie dort zur C Richtung Monte Compatri–Pantano und steigen Sie in Pigneto aus.
| Ziel | Metrostation |
|---|---|
| Kolosseum | Colosseo, B/B1 oder C |
| Spanische Treppe | Spagna, A |
| Trevi-Brunnen | Barberini, A |
| Petersplatz | Ottaviano, A |
| Vatikanische Museen | Ottaviano oder Cipro, A |
| Monti | Cavour, B/B1 |
| Piazza del Popolo | Flaminio, A |

Für die Vatikanischen Museen gehen Sie zum Eingang an der Viale Vaticano; für den Petersplatz wählen Sie einen anderen Fußweg. Geben Sie in Ihrer Straßenkarte deshalb den jeweiligen Eingang als Ziel ein.
Auch die Unterkunft muss nicht über die nächstgelegene Station am besten erreichbar sein. Ein etwas längerer Fußweg kann angenehmer sein, wenn er einen Umstieg erspart.
Mit Koffern, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität zählen außerdem die verfügbaren Zugänge und Treppen.
Betriebszeiten und aktuellen Status prüfen
Die Metro in Rom fährt täglich ab etwa 5:30 Uhr morgens. Freitag und Samstag können Sie auch nach Mitternacht noch mit der Metro zurückfahren.
| Tage | Erste Abfahrten | Letzte Abfahrten |
|---|---|---|
| Sonntag bis Donnerstag | gegen 5:30 Uhr | gegen 23:30 Uhr |
| Freitag und Samstag | gegen 5:30 Uhr | gegen 1:30 Uhr in der folgenden Nacht |
- Die Zeiten beziehen sich auf die Abfahrten an den Endstationen.
- Bei B/B1 unterscheiden sich einzelne Abfahrten um wenige Minuten.
- Wann der letzte Zug Ihre Zwischenstation erreicht, hängt von Station und Richtung ab.
Für eine späte Rückfahrt finden Sie die genauen ersten und letzten Abfahrten im Metrofahrplan. Rechnen Sie auch den Weg vom Eingang bis zum Bahnsteig ein.
Taktung tagsüber – planmäßige Richtwerte:
- Linie A: werktags etwa alle drei bis vier Minuten; an Sonn- und Feiertagen etwa alle vier bis sechs Minuten.
- Linie B/B1: etwa alle fünf Minuten auf dem gemeinsamen Abschnitt Laurentina–Bologna; auf den Zweigen nach Rebibbia und Jonio jeweils etwa alle zehn Minuten.
- Linie C: etwa alle neun Minuten.
Abends können die Abstände größer sein.
Nach Betriebsschluss übernehmen unter anderem nMA, nMB, nMB1 und nMC Verbindungen entlang der Metrokorridore. Die Liniennamen helfen bei der Orientierung; die Bushaltestellen liegen aber nicht immer unmittelbar am Metroeingang. Prüfen Sie deshalb die genaue Haltestelle und Fahrtrichtung – auch bei Ersatzbussen.
Planen Sie den nächtlichen Heimweg bis zu Ihrer Hoteladresse, nicht nur bis zur nächstgelegenen Metrostation. So sehen Sie, wann der Bus fährt und welcher Fußweg anschließend noch bleibt.
Vom Eingang zum richtigen Bahnsteig
Am Eingang suchen Sie Ihre Linie, passieren die Zugangsschranke und folgen den Schildern zur gewünschten Endstation. Halten Sie Ticket oder Zahlungsmittel bereit, bevor Sie am Drehkreuz stehen.

Eingang, Beschilderung und Bahnsteig finden
- Metroeingänge erkennen Sie am weißen M auf rotem Hintergrund. Größere Stationen haben mehrere Zugänge, die auf unterschiedliche Straßen führen.
- Im Inneren folgen Sie zuerst dem Buchstaben Ihrer Linie, anschließend dem Namen der Endstation Ihrer Fahrtrichtung.
- Am Bahnsteig vergleichen Sie die Anzeige noch einmal mit Ihrem Ziel. Bei B/B1 achten Sie besonders auf Rebibbia oder Jonio, wenn Sie über Bologna hinausfahren.
- Lassen Sie beim Einsteigen zuerst die Fahrgäste aussteigen. Gehen Sie anschließend weiter in den Wagen, damit die Türen frei bleiben.
Ist ein Eingang geschlossen, weisen Schilder gegebenenfalls zu einem anderen Zugang. Mit Koffern oder Kinderwagen kann ein Eingang mit nutzbarem Aufzug angenehmer sein als der kürzeste Weg über Treppen.
Mit Ticket oder Tap&Go durch die Metro-Schranke
Die Metro gehört zum gemeinsamen Ticketsystem Metrebus Roma. Das Standardticket BIT kostet 1,50 € und gilt 100 Minuten ab der ersten Entwertung oder Aktivierung (Preisstand: 9. Oktober 2026).
- Mit einem BIT können Sie einmal in die Metro einsteigen und unterwegs zwischen den Linien umsteigen. Folgen Sie dafür den ausgeschilderten Übergängen, ohne die Metro über einen Ausgang zu verlassen.
- Mit demselben BIT können Sie nach dem Verlassen der Metro nicht erneut eintreten – auch wenn die 100 Minuten noch nicht abgelaufen sind. Die Zeitangabe bedeutet also nicht, dass Sie innerhalb dieser Zeit beliebig oft aus- und wieder einsteigen dürfen.
So passieren Sie die Schranke:
- Klassischer Papierfahrschein: Stecken Sie ihn in den vorgesehenen Schlitz, nehmen Sie ihn wieder heraus und warten Sie auf die Freigabe.
- Wiederaufladbare Chipkarte: Halten Sie die Karte an das gekennzeichnete Lesefeld. Auch ein Träger aus Papier kann einen Chip enthalten; er wird dann aufgelegt und nicht in den Schlitz gesteckt.
- Digitalticket: Öffnen Sie den gültigen QR-Code Ihrer App und scannen Sie ihn am optischen Leser eines entsprechend ausgestatteten Drehkreuzes.
- Tap&Go: Halten Sie Ihre geeignete Bankkarte oder Ihr eingerichtetes Smartphone beziehungsweise Ihre Smartwatch an den kontaktlosen Leser. Warten Sie auf das grüne Signal und die Öffnung der Schranke. Verwenden Sie bei weiteren erforderlichen Taps dieselbe Karte oder dasselbe Gerät.
- In der ATAC Roma App wählen Sie bei einem noch inaktiven Ticket unmittelbar vor dem Zugang den Modus
Metro. Dadurch wird es aktiviert und der QR-Code erzeugt. Erst danach scannen Sie den Code an der Schranke. Ist das Ticket bereits aktiviert, öffnen Sie den passenden QR-Code für den Metrozugang.
Bewahren Sie Ihren Fahrschein bis zum Ende der Fahrt auf.
Öffnet sich die Schranke nicht, treten Sie zur Seite und wenden Sie sich an das Stationspersonal. Bei einem Digitalticket prüfen Sie zunächst, ob es aktiviert ist und Sie den QR-Code am optischen Leser scannen.
Auf dem B1-Zweig benötigen Sie Ihr Ticket auch beim Verlassen der Station: In Sant’Agnese–Annibaliano, Libia, Conca d’Oro und Jonio wird es sowohl am Eingang als auch am Ausgang validiert. Halten Sie es deshalb bis hinter die Ausgangsschranke bereit.
Welches Ticket zu Ihrem Aufenthalt passt, wo Sie es kaufen und wie die verschiedenen Zahlungs- und Aktivierungswege funktionieren, erklärt der Guide zu den ➤ ÖPNV-Tickets in Rom.
Umsteigen und am richtigen Ausgang ankommen
Zum Umsteigen folgen Sie nach dem Aussteigen den Schildern zur nächsten Linie und anschließend zur richtigen Endstation.
Uscita bedeutet „Ausgang“ – diese Richtung wählen Sie erst, wenn Sie die Metro verlassen möchten.
Die wichtigsten Umsteigestationen:
- Termini, A ↔ B/B1: Folgen Sie den Schildern zur anderen Linie und wählen Sie dort Ihre Fahrtrichtung.
- San Giovanni, A ↔ C: Nutzen Sie den ausgeschilderten Verbindungsgang zwischen den Linien.
- Colosseo/Fori Imperiali, B/B1 ↔ C: Folgen Sie den Hinweisen zur anderen Linie. Der Übergang verbindet die verschiedenen Ebenen der Station.
In San Giovanni führt der vorgesehene Wechsel zwischen A und C durch Drehkreuze. Das ist auch mit einem BIT erlaubt. Bleiben Sie auf dem ausgeschilderten Umsteigeweg und nehmen Sie nicht den Ausgang auf die Straße.
- Sind Sie in die falsche Richtung gefahren, steigen Sie an der nächsten geeigneten Station aus und suchen Sie die Schilder zur Gegenrichtung. Bleiben Sie möglichst im Bereich hinter den Zugangsschranken. Finden Sie keinen internen Übergang, fragen Sie das Stationspersonal, bevor Sie die Metro verlassen.
- Am Ziel wählen Sie den Ausgang nach der Straße oder dem Orientierungspunkt auf den Schildern. Gerade bei größeren Stationen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Straßenkarte: Der nächstgelegene Ausgang ist nicht immer der günstigste für Ihren weiteren Fußweg.
Für den Weg zwischen Metro, Bahnhofshalle und den Bahnsteigen der Fernzüge hilft der Guide zum ➤ Bahnhof Rom Termini.
Barrierefreiheit, Gepäck und Sicherheit
Mit schweren Koffern, Kinderwagen oder Rollstuhl ist eine direkte Verbindung oft angenehmer als eine Fahrt mit mehreren Umstiegen. Entscheidend sind dabei auch die Wege zwischen Straße und Bahnsteig.
Barrierefreiheit der konkreten Station prüfen
Spagna, Barberini, Repubblica und Vittorio Emanuele auf der Linie A haben keine stufenlose Verbindung zu den Bahnsteigen. Der Aufzug im Zugangsbereich von Spagna ändert daran nichts: Er erschließt nicht die Metrobahnsteige.
Auch an anderen Stationen können Aufzüge vorübergehend ausfallen oder Anlagen nur mit Unterstützung des Personals nutzbar sein. Wenn Sie auf einen stufenlosen Weg angewiesen sind, berücksichtigen Sie deshalb Einstieg, Umstieg und Ausstieg.
Dafür finden Sie bei ATAC die Ausstattung der Stationen und den aktuellen Aufzug- und Anlagenstatus.
Für Treppenlifte auf der Linie A gibt es einen Reservierungsservice.

Mit Gepäck, Kinderwagen und in vollen Zügen fahren
- Morgens und am späten Nachmittag wird es besonders an Werktagen oft eng. Wenn Sie zeitlich flexibel sind, fahren Sie mit größeren Koffern lieber außerhalb des Berufsverkehrs. Auch Koffer sollten weder Türen noch Laufwege blockieren.
- Ist ein Wagen bereits sehr voll, warten Sie auf den nächsten passenden Zug.
- Bereiten Sie Ihren Ausstieg rechtzeitig vor, ohne sich schon mehrere Stationen vorher in die Tür zu stellen.
- Achten Sie im Gedränge auf Ihre Wertsachen. Tragen Sie Handy und Geldbörse in geschlossenen Taschen nah am Körper. Einen Rucksack nehmen Sie im vollen Wagen am besten vor sich – so behalten Sie ihn im Blick und schaffen zugleich mehr Platz.
Mit Kinderwagen nutzen Sie die breiteren Zugangsschranken und möglichst einen Aufzug. Auf festen Treppen und Rolltreppen muss der Wagen zusammengeklappt sein; Kinder werden getragen oder an der Hand geführt. Im Zug halten Sie den Kinderwagen fest, sichern seine Räder mit der Bremse und lassen den Durchgang frei.
Wenn die Metro nicht fährt: Alternativen bei Störungen
Eine geschlossene Station bedeutet nicht automatisch, dass Ihr ganzer Weg ausfällt. Oft reicht eine andere Einstiegsstation oder ein kurzer Abschnitt mit dem Bus.
- Nur ein Eingang ist geschlossen: Folgen Sie den Hinweisen zu einem anderen Zugang.
- Die Station ist geschlossen: Nutzen Sie eine benachbarte Station, wenn der Fußweg für Sie passt.
- Ein Streckenabschnitt ist unterbrochen: Nutzen Sie den angekündigten Ersatzverkehr oder prüfen Sie eine Verbindung über eine andere Metrolinie.
Bei Ersatzbussen achten Sie auf die genaue Haltestelle und Straßenseite: Sie halten nicht immer unmittelbar am Metroeingang.
- Haltestellen und die praktische Nutzung erklärt unser Guide zu ➤ Bus und Straßenbahn in Rom.
- Bei ungünstigen Anschlüssen oder viel Gepäck kann ein ➤ offizielles Taxi die angenehmere Lösung sein.
- Weitere Möglichkeiten finden Sie im Überblick zu den ➤ öffentlichen Verkehrsmitteln in Rom.
Bei Bauarbeiten oder Störungen finden Sie Änderungen im aktuellen Betriebsstatus von ATAC.
Quellen und Serviceinformationen
- ATAC: Karten und Linienpläne – Metroplan und Stationsfolge.
- ATAC: Carta della qualità dei servizi 2026 – Netzdaten, Fahrzeiten und geplante Taktung.
- Roma Servizi per la Mobilità: Colosseo und Porta Metronia – Eröffnung der neuen Stationen – Erweiterung der Linie C.
- Roma Servizi per la Mobilità: Metrofahrplan – erste und letzte Abfahrten an den Endstationen.
- ATAC: Betriebsstatus – aktuelle Änderungen und Einschränkungen.
- ATAC: BIT, Digitaltickets und Tap&Go – Ticketbedingungen und Zugang durch die Schranken.
- ATAC: Zugänglichkeit und Anlagenstatus – Ausstattung und Nutzbarkeit der Stationen.
- ATAC: Kinderwagen – Regeln für Zugänge, Treppen und Metrozüge.
- ATAC: Nachtverkehr – Nachtbuslinien entlang der Metrokorridore.
- Metro C: automatischer Betrieb – fahrerloser Betrieb.

